Wir über uns

Aktuelles

Dienstag, 29 Sept.

19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr

Moyo kwa Tanzania e.V. und Hilfsorganisation Interplast

Fremersberghalle, Müllhofener Str. 18 in Sinzheim

Unsere Geschichte

Moyo Kwa Tanzania

Ein Herz für Tanzania
Eine Initiative von unserer
Mitarbeiterin Silke Gille

Im Februar 2013 unternahm ich eine Studienfahrt nach Tanzania, organisiert von der Bundeslehranstalt Burg Warberg e.V. Die Bundeslehranstalt ist eine Fortbildungsstätte für das Agrargewerbe, welche ich durch den Betrieb meiner Eltern, die einen Landhandel in Rheinmünster haben, kennen lernen durfte. Meine Mutter, 30 weitere interessierte Personen und ich machten uns auf den Weg nach Tanzania. Wir informierten uns über landwirtschaftliche  und soziale Projekte, besuchten eine Montessorischule und das Behindertenzentrum in Usa River, waren auf einer Safari in der Serengeti, im Manyara Nationalpark und sahen den Ngorongoro Krater. Wir besuchten ein Massaidorf mit dem Namen: Kambi ya chooka.

Die Massai ernähren sich ausschließlich von ihren Kühen und Ziegen und sind als einziges Volk am Rande der Nationalparks geduldet. Durch den Klimawandel kommt es jedoch immer öfter zu großen Dürreperioden. Die Ziegen und Kühe verdursten. Durch verschiedene Projekte wird versucht den Massai das Überleben in der Massaisteppe zu ermöglichen. In diesem Massai Dorf gibt es eine Schule, eine Geburts- und Krankenstation. Auf einer Plantage werden Bananen angebaut, die das Überleben von etwa 100 Familien sichert. In der Nähe gibt es einen Wasserlauf. Man versuchte diesen zur Plantage umzuleiten. Der Versuch ist missglückt! Nun möchte man einen Brunnen bohren. Dazu fehlt aber das Geld!

Im September war ich noch einmal in Tanzania – ganz privat. Reiseleiter Eliud organisierte für mich eine Besteigung des Ol donyo lengai. Das ist der heilige Berg der Massai und noch ein aktiver Vulkan. Bei diesem Besuch habe ich von einem Massai des Dorfes erfahren, dass der Brunnen immer noch nicht realisiert werden konnte. Die meisten Bananenpflanzen haben zwar überlebt und sie konnten die Bananen ernten, ebenso das Grünzeug als Futter für die Tieren nutzen. Die Frauen und Kinder jedoch müssen das Wasser von sehr, sehr weit her zu der Plantage tragen.

Tief beeindruckt von der Herzlichkeit mit der unsere Besuchergruppe bereits im Februar empfangen wurde, reifte in mir immer stärker der Gedanke hier in Deutschland Geld zu sammeln, damit dieser Brunnen gebaut werden kann.

Zusammen mit 13 weiteren Personen gründeten wir den Verein „Moyo kwa Tanzania e.V.“, um das Brunnenprojekt zu verwirklichen.